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Die unterschiedlichen Schmalfilm-Formate

SchmalfilmZur Familie der Schmalfilme zählen alle Formate, die schmaler als 35 mm sind. Die bekanntesten Formate sind sicherlich Super 8 und Doppel 8 bzw. Normal 8, doch es gibt noch einige weitere Schmalfilm-Formate. Wir von FILMFIX haben Ihnen eine Übersicht zusammengestellt.

9,5 mm oder Pathé-Baby-Film

Das französische Unternehmen Pathé brachte 1921 das Kleinfilmformat Pathé Baby auf den Markt. Es handelt sich um 9,5 mm-Streifen mit Mittelperforation. Die Perforationslöcher ermöglichen den Weitertransport des Filmstreifens in der Kamera und im Projektor. Durch die Platzierung der Löcher in der Mitte zwischen den einzelnen Bildern konnte beinahe die gesamt Filmbreite zum Bespielen genutzt werden.

16 mm

Der 16 mm-Film wurde 1923 von Eastman-Kodak auf den Markt gebracht und hatte vor allem Hobbyfilmer als Zielgruppe. Das Material ermöglichte den Einsatz kompakterer Kameras als bei dem bislang verwendeten 35 mm-Film und war günstiger. Der Bildausschnitt bei 16 mm-Filmen beträgt 10,3 mm x 7,5 mm bei einseitiger Perforation. Die Perforationslöcher befinden sich auf Höhe des Bildstrichs bei jedem einzelnen Bild. Es gibt auch doppelt perforierte 16 mm-Filme. Dabei handelt es sich um so genannte Umkehrfilme, die seitenverkehrt entwickelt werden und daher zum Abspielen umgedreht werden müssen. 16 mm-Filme seit Beginn für Fernsehdrehs verwendet, sei es in der tagesaktuellen Berichterstattung oder für Reportagen und Fernsehfilme. Ende der 70er Jahre wurde das Format von der elektronischen Berichterstattung verdrängt.

Doppel 8 oder Normal 8

Um das Filmen für Amateure noch erschwinglicher zu machen, entwickelte Eastman-Kodak 1932 den Doppel 8-Film, später auch als Normal 8 bezeichnet. Doppel 8 besteht aus einem doppelt perforierten 16 mm-Film, der nach der Entwicklung in zwei Streifen geteilt und zu einem Film zusammengefügt wird. Der Film wird erst zur Hälfte bespielt und muss dann umgedreht werden, um die zweite Hälfte zu bespielen. Damit das Material nicht überbelichtet wird, musste der Bandwechsel im Dunkel oder Halbdunkel vorgenommen werden. Ein sogenannter Wechselsack erleichterte den Prozess unterwegs: Der Sack wurde über die Kamera gestülpt, so dass der Doppel 8-Film bei der Entnahme kein Licht abbekam. Doppel 8-Filme haben einen Bildausschnitt von 3,28 mm x 4,37 mm. Mit der Einführung des Super 8-Films 1965 wurde der Doppel 8-Film auch als Normal 8 (engl. Regular 8) bezeichnet.

Super 8

Ursprünglich sollte ein reines 8 mm-Format von einem runden Tisch bestehend aus den Firmen Kodak, Fuji und Agfa unter dem Namen Rapid 8 entwickelt und zu den Olympischen Spielen von Tokio veröffentlicht werden. Kodak stieg allerdings frühzeitig aus dem Projekt aus und veröffentlichte die bisherigen Ergebnisse 1964 als eigene Erfindung unter dem Namen Super 8. Fuji versuchte gegenzusteuern mit einer eigenen Weiterentwicklung der bisherigen Pläne unter dem Namen Single 8, das Format konnte sich auf dem Weltmarkt aber nicht gegen Kodaks Super 8 durchsetzen. Der Super 8-Film hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger Doppel 8 schmalere Perforationslöcher und kommt damit auf einen Bildausschnitt von 4,01 mm x 5,36 mm. Zudem werden Super 8-Filme als Kassetten geliefert, die sich ganz einfach in die Kamera einlegen lassen. So fiel das umständliche Hantieren mit dem Wechselsack weg. Super 8-Filme gibt es in verschiedenen Spulengrößen:

Spulengröße Filmlänge Filmdauer bei 18 B/s Filmdauer bei 24 B/s
74 mm 15 m 3,5 Min 2,5 Min
93 mm 30 m 6,5 Min 6 Min
127 mm 60 m 13 Min 10 MIn
147 mm 90 m 20 Min 15 Min
177 mm 120 m 26 Min 20 Min
206 mm 180 m 40 Min 30 Min
248 mm 250 m 55 Min 42 Min

Single 8

Single 8 ist das erwähnte Konkurrenzformat zu Super 8 und wurde 1965 von Fuji auf den Markt gebracht. In Japan wurde Single 8 zum führenden Schmalfilmformat, in Europa hingegen fand es kaum Verbreitung. Single 8-Filme können nach der Entwicklung auch auf Super 8-Projektoren abgespielt werden. Da die Kassetten jedoch anders aufgebaut sind als Super 8-Kassetten, sind sie nicht mit Super 8-Kameras kompatibel. Single 8-Kassetten sind dünner und können im Gegensatz zu Super 8-Kassetten auch in der Kamera zurückgespult werden, was zusätzliche Filmtricks erlaubt.

Doppel Super 8

Das Doppel Super 8-Format kam 1966 auf den Markt. Es unterscheidet sich von Doppel 8 lediglich durch die schmaleren Super 8-Perforationslöcher.

Haltbarkeit von Schmalfilmen

Eines haben alle Schmalfilm-Formate gemeinsam: ihre Haltbarkeit ist begrenzt. Gerade, wenn die Filme nicht optimal gelagert wurden, nimmt das empfindliche Material schnell Schaden. Handelt es sich bei Ihren Schmalfilmen um Acetatfilme, sind anfällig für das so genannte Essigsyndrom. Dabei reagiert das Material auf Zellulose-Acetatbasis und schrumpelt zusammen. Die Rollen verströmen leichten Essig-Geruch, der sich verstärkt je weiter die Reaktion fortschreitet. Aber auch Hitze, direkte Lichteinstrahlung und Feuchtigkeit schaden dem Material und können es im schlimmsten völlig zerstören. Wenn Sie Ihre Erinnerungen vor dem Zerfall bewahren möchten, sollten Sie Ihre Schmalfilme digitalisieren lassen. FILMFIX digitalisiert Ihre Super 8 und Normal 8-Filme ab 68 Cent pro Filmminute. Wir beraten Sie gerne zur Digitalisierung Ihrer Schmalfilme. Kontaktieren Sie unseren Kundendienst unter 0221/67 78 69 34 (Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr sowie 14 bis 19 Uhr) oder senden Sie uns eine unverbindliche Anfrage.



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